VERÖFFENTLICHUNGEN DES HEINZ-PIEST-INSTITUTS (HPI) FÜR HANDWERKSTECHNIK
Letzte Änderung: 02.02.2011
Das
Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover ist eine Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung innerhalb des Deutschen Handwerksinstituts (D H I). Hauptaufgabe des HPI ist es, kleinen und mittleren Handwerksunternehmen durch Bearbeitung zukunftsweisender Fragestellungen die Anpassung an die unterschiedlichen technischen
Entwicklungen zu ermöglichen oder zu erhalten. In seine Arbeit bringt das HPI die Erfahrungen aus über sechzig Jahren handwerksbezogener Forschung ein. Bereits 1950 wurde das "Handwerkstechnische Institut" von Prof. Dr.-Ing. Heinz Piest in Hannover gegründet. Schon in dieser Zeit entwickelte sich die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Handwerkstechnik und die Mitwirkung bei der beruflichen Bildung im Handwerk als zentrale Aufgaben des Hauses. Seit dem Jahr 1953
regelt ein Vertrag mit der damaligen Technischen Hochschule Hannover, der heutigen Leibniz Universität Hannover, den Status des Instituts als "An-Institut".
Entsprechend dieser Entwicklung beschäftigt sich das HPI mit technischen Fragestellungen im Sinne einer innovativen Entwicklung des Handwerks. Dabei wurden die eigenen Kompetenzen strategisch weiterentwickelt, so dass mit dem HPI heute ein leistungsfähiger Dienstleister für angewandte Forschung dem Handwerk und seinen Organisationen zur Verfügung steht. Als wichtigste Schwerpunkte sind zu nennen:
• Angewandte Forschung
Durchführung von Einzelprojekten im Rahmen des Forschungs-und Arbeitsprogramms sowie von zusätzlichen Drittmittelprojekten im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden oder Handwerksinstitutionen; Zusammenarbeit mit anderen Partnern von Universitäten, Fachhochschulen und sonstigen Forschungseinrichtungen.
• Innovations- und Technologietransfer
Grundsätzliche Fragen der Gewerbe- und Innovationsförderung, Monitoring technischer Zukunftstrends im Handwerk sowie Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen des Technologietransfers.
• Wissensumsetzung in der Berufsbildung
Wissenstransfer in der beruflichen Bildung einschließlich der Erstellung von Gutachten zu überbetrieblichen Bildungsstätten sowie der Aufgaben, die sich aus der überbetrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung ergeben.
• Management, Qualität und Standardisierung für das Handwerk und seine Organisationen
Fragen der Internationalisierung, des Qualitätsmanagements, der Normung sowie kennzahlenbasierter Kosten- und Leistungsanalysen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung des Handwerks insgesamt beitragen.
Auf diese Weise erfüllt das HPI eine wichtige Aufgabe an einer bedeutenden Schnittstelle zwischen Handwerkswirtschaft und Wissenschaft, und liefert so einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Sicherung der Kleinst-, kleinen und mittleren Handwerksunternehmen.
Eine Übersicht aller Veröffentlichungen des Heinz-Piest-Instituts ist auf den Seiten des Instituts bzw. eine Auswahl über die folgenden weiterführenden Fachinformationen abrufbar.